Gedichte

 Gedichte/Verse




 



Ihr ward meine Engel,

Was seid Ihr mir entwichen? 

Mein blühender Rosenstengel,  

was bist du mir erblichen?   

Du bist mir nicht erblichen, 

mein blühender Rosenstengel, 

du bist mir nicht entwichen,   

Ihr seid erst recht

meine Engel.




Es gibt sie, die Engel auf Erden.  


Du wirst ihnen begegnen in den Menschen, 

die deinen Schmerz erahnen und dich verstehen.

Die dir Zeit lassen und die Stille mit dir teilen

Du wirst ihnen begegnen in den Menschen, die deine Hand halten

und dich liebevoll begleiten

die deine Tränen trocknen 

und deren Nähe du dich getröstet fühlst.


 

 




Warum blicke ich so traurig ins leere?  

Warum weine ich Tränen der Meere? 

Warum sind in meinem Herzen Risse?
  

Warum?
  

Weil ich euch so schrecklich vermisse!!!


 

 


Vater! wenn die Mutter fraget:

Wo ist unser Liebling hin?

Wenn Sie weinend um mich klaget,

sag dass ich im Himmel bin.


Mutter! wenn der Vater weinet,

trockne ihm die Tränen ab.

Pflanzet, wenn die Sonne scheinet,

eine Träne mir auf`s Grab.



 Dunkel ward die Glut im Herde

mir im Wachen, mir im Traum,

aus der harten Wintererde

wuchs die Trauer wie ein Baum.

Soll ich Ihre Stimme hassen,

wehren ihrer Übermacht?

Mit dem Herzen will ich`s fassen,

was ich ahne in der Nacht:

Eingehüllt in Traum-Gefieder,

in der Lichter fromme Zier,

schöner Himmel, stehst du wieder

als ein Wächter über mir.


Um der reinen Sterne willen

und des Heiles Wiederkehr,

legst du diesen todesstillen

Tiefen Schatten um mich her.

(Henry von Heisler)




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